Die Waldfrau
Die Waldfrau

Träume von jungen Tieren

 

Die Anfrage:

 

Seit längerer Zeit zeigen sich mir Krafttiere als Jungtiere in meinen Träumen. Ich habe ebenfalls ein Seelenhelferchen, das sich unter sehr vielen Wesen klar als mein geistiges Helferchen gezeigt hat auf einer schamanischen Reise. Helferchen darum, weil es ein Mädchen ist mit einem Vögelchen auf der Schulter das die Kommunikation zwischen uns übernimmt. Ich stehe auf meinen Reisen dem Mädchen als Frau mit einem Eichelhäher auf den Schultern gegenüber.
Geträumt habe ich bereits von einem Hirschkalb, einem Wesen halb Eichelhäher, halb Bär dem ich bei seiner Geburt aus einem Ei half. Ich träumte von einem Leoparden-Teenager und nun sehr intensiv von einem Walkalb, das mich im Wasser vor sich herschob.

Ich möchte so gerne erfahren, was mir diese Tierkinder mit ihrem Alter sagen wollen! Ich spüre fest, dass es eine Bedeutung hat.

 

 

 

Meine Antwort:

 

Zunächst ist es wichtig, dass du die Begegnungen mit den Jungtieren als Traum erlebst - also auf der Ebene, wo unsere Seele mit uns in Form von Symbolen kommuniziert. Damit dürfen wir davon ausgehen, dass die "Jugend" der Tiere symbolisch gemeint ist und für ein übergeordnetes Thema steht. Unsere Träume sind etwas zutiefst persönliches und die Symbol-Sprache unserer Seele ist speziell für uns verfasst. Von daher möchte ich mich hier nicht als Expertin für DEINE Traum-Symbolik aufspielen. Letztlich wirst nur du die Symbolik deiner Träume wirklich zur Gänze deuten können. Gerne stelle ich dir hier jedoch die Sprache meiner Seele für diese Symbolik zur Verfügung und du kannst schauen, ob sie vielleicht auch auf dich passen könnte. Ich beschreibe dir also nun die Symbolik, als wenn ich diese Träume gehabt hätte und ich sie für mich deuten würde.
 
Tiere im Traum
Ein Tier repräsentiert im Traum einen Teil von mir selbst. Einen Teil, der noch nicht von menschlichen Werten überdeckt ist, sondern der ursprünglich und ganz Natur ist. Dabei zeigen sich meine Gefühle, Instinkte, Triebe, Kräfte und Energien. Tiere zeigen symbolisch, wie es um diese Gefühle, Instinkte usw in mir bestellt ist: sind sie wild oder gezämt, sind sie frei oder gebunden, lebe ich sie oder unterdrücke ich sie?
Ich frage mich also: was für ein Gefühl, Instinkt usw symbolisiert dieses Traum-Tier für mich und damit habe ich dann mein Thema.
 
Babys im Traum:
Ein Baby steht im Traum für neues Leben. Als Bild symbolisiert es mir das Neue und das sich entwickelnde in mir. Es steht für einen Anfang, für neue Möglichkeiten und für Wachstum in meinem Sein.
 
Bringe ich diese beiden Symboliken "Tier" und "Baby/Jungtier" zusammen, so ergibt sich für mich folgende Deutung: Das Jungtier im Traum verweist auf Gefühle, Instinkte usw in mir, die sich im Werden und Wachsen befinden. Hier zeigt sich eine wunderbare Entwicklung und Entfaltung meiner ureigenen Gefühle, Instinkte, Triebe, Kräfte und Energien. Es ist mir gelungen, etwas Neues zu entwicklen oder eine neue Möglichkeit/ einen neuen Wesenaspekt in mir zu entfalten. Dieser ist noch nicht ganz ausgereift und zeigt sich noch verletzlich und nicht zur Gänze entwickelt, jedoch voller Potential und Entwicklungsmöglichkeiten.
 
Liebe ......, insgesamt deuten für mich deine Träume auf einen enormen Entwicklungsschub deines Seins hin, welcher noch frisch und in dir noch nicht komplett entwickelt ist. Der Eichelhäher ist ein Schamanenvogel. Der Bär ein Träger großer Kraft und Reife. Der Hirsch verweist auf das Königtum des Herzens. Der Leopard für verborgene Kräfte. Der Wal auf Tiefgang und uraltes Wissen. Insgesamt erweckt es in mir den Eindruck, als ob in dir deine Schamanenkräfte erwachen und du auf dem Weg deiner Entwicklung und innerer Reife einen großen Entwicklungsschritt geschafft hast (das Ei) und es gleichzeitig noch darum geht, diese neuen Energien und Kräfte in dir zu entwickeln und heranwachsen zu lassen.
 
Dies ist meine Deutung deiner Traumbilder. Schau, was sich davon für dich richtig anfühlt - die wirkliche Expertin deiner Träume bist DU!

 

 

 

Alles atmet die selbe Luft - der Baum, das Tier, der Mensch

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© Martina Hera Fuchs